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Schröpfen

traditionelle Heilmethode

Das Schröpfen ist eine über 3000 Jahre alte  Therapiemethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und zählt außerdem zu den klassischen Ausleitungsverfahren in der Naturheilkunde.

 

Auf einen Blick

  • Beim Schröpfen werden sogenannte Schröpfgläser auf die Haut gesetzt, die einen Unterdruck erzeugen. Dadurch wird Haut und Gewebe in den Schröpfkopf gezogen.
  • Es ist eine Traditionelle Therapieform mit dem Ziel, Blockaden aufzulösen und auf diesem Weg die Selbstheilungskräfte und den Energiefluss des Körpers anzuregen.

 

Ablauf und Wirkweise

Beim trockenen Schröpfen wird durch das Aufbringen von Glasgefäßen, den so genannten Schröpfköpfen, ein Unterdruck an der jeweiligen Hautstelle erzeugt. 

Als körperliche Reaktion auf das Schröpfen entstehen eine vermehrte Durchblutung des Gewebes und eine Stimulierung des vegetativen Nervensystems, zustätzlich wird das Immunsystem aktiviert.

Die Ansatzstellen für das Schröpfen sind verschiedenste Akupunkturpunkte aus der TCM sowie Reflexzonen aus der europäischen Naturheilkunde -  vorrangig am Rücken.

Das sogenannte blutige Schröpfen kommt vor allem bei Fülle-Erkrankungen im Sinne der TCM-Lehre zum Einsatz.

Hierbei wird die Hautstelle, auf die der Schröpfkopf aufgesetzt wird, mittels einer kleinen sterilen Lanzette vor dem Schröpfen eingestochen.

Der Fülle-Zustand dann somit gelindert, die Blockade in den Leitbahnen gelöst und der frei Energiefluss gefördert werden.